Warframe

Warframe ist ein Free2Play Third-Person-MMO-Shooter in Space!

Warframe-FactionGrineer

Quelle: Warframe.com

Die Grineer – Angriff der Klonkrieger!

Wir spielen in einer nicht näher definierten Zukunft, in der das Sonnensystem grob unter drei Fraktionen aufgeteilt wurde. Der Klon-Fraktion Grineer, die sich so oft selber geklont haben das sie sich nicht mehr auf natürlichen Weg Fortpflanzen können und die Klonkörper nur noch dank modernster Technologie am Leben erhalten werden und den Mitgliedern des Corpus, einer gigantischen Handelsförderation die sehr stark auf Drohnen und Roboter setzt.

Dazu gesellen sich noch die Befallenen. Die Befallenen kommen aus den beiden Fraktionen Grineer und Cropus die durch einen Virus in sich mutierende Bestien verwandelt wurden. Ausbrüche von Befallenen kommen im Spiel durch spezielle Events und Ereignisse häufiger vor und diese Fraktion zeichnet sich durch ihre biologischen Abnormitäten aus die einen gerne Packen und durch die Gegend ziehen.

Die Fraktionen balgen sich mehr oder minder um die verschiedenen Planeten, Monde und Raumstationen des Sonnensystems und suchen nach Relikten der Orokin. Orokin werden die Menschen der alten Zeit bezeichnet die im Orokinzeitalter gelebt haben, einer Zeit in der die komplette Menschheit vereint war und in Frieden mit sich selbst lebte. Doch aus irgendeinem geheimnisvollen Grund endete dieses goldene Zeitalter und ein Großteil der alten Technologie ging verloren.

Darunter auch die Tennos. Und einen solchen spielen wir. Ein Tenno ist eine Art Supersoldat der von den Orokin erschaffen wurde. Um ihnen spezielle Fähigkeiten zu gewähren wurden sie in den Orokin Void geschickt wurden. Der Orokin Void befindet sich irgendwie so halb und halb im Universum quasi irgendwie dazwischen.

Aufgrund dieser Begegnung wurden die Tennos mit der Energie des Voids vollgepumpt und erlangten spezielle Fähigkeiten, doch diese Energie ist auch gefährlich, weswegen man die Tennos in Kampfanzüge, den namensgebenden Warframes, versiegelte.

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Quelle: Warframe.com

Lotus – Frau Mutter Oberin

Nun wurden die Tennos aufgeweckt. Nicht durch die Grineer oder den Corpus sondern von der Lotus, einer mysteriösen Frau die nicht will das ihre „geliebten“ Tennos Opfer der beiden Fraktionen werden und während man sich am Anfang noch fragt was Lotus von einem will, merkt man später das sie sich selber eher wie eine Mutter sieht die ihre Kinder, die Tennos, beschützen möchte.

Dadurch sind wir, die Spieler der Tennos, die vierte Fraktion in Warframe und wir machen den Grineer und dem Corpus das Leben so richtig zur Hölle und das ist auch gut so und macht auch sehr viel Spaß.

Am Anfang erhalten wir die Wahl uns einen von drei Warframes auszusuchen. Ein Warframe spiegelt im groben eine Klasse wieder, wobei hier Warframe mit sehr groben Pinselstrichen arbeitet. Neben unseres Warframes wählen wir noch unsere Waffen aus. Diese werden gegliedert in die Primärwaffe, Sekundärwaffe und Nahkampfwaffe.

  • Primärwaffen sind Feuerwaffen die wir mit beiden Händen führen müssen, das geht von Schrotflinte, Maschinengewehren, Bögen über Minenlaser hin zu Granatwerfern.
  • Sekundärwaffen sind kleine meist, aber nicht immer, einhändig geführte Waffen. Hierunter zählen reguläre Handfeuerwaffen wie Pistolen oder Revolver, aber auch Kunais und Nagelpistolen (damit man die Gegner schön an die Wand nageln kann *grins*). Später hat man dann auch die Option zwei kleine Handfeuerwaffen gleichzeitig zu führen.
  • Nahkampfwaffen sind Messer, Schwerter, Dolche oder auch Äxte. Es gibt große Varianten wie das Claymore das zweihändig geführt werden oder man verwendet zwei kleine Schwerter. Selbes ist natürlich auch mit Äxten möglich. Die Nahkampfwaffe erlaubt uns verschiedene Kombos auszuführen und auch im Kampf aktiv zu blocken um eingehenden Schaden zu mindern oder zu vermeiden.
TennoGuns

Quelle: Warframe.com

Warframe bietet ein großes Waffenarsenal

Die Waffenauswahl ist recht groß den in Warframe gibt es über 100 Waffen die man sammeln und aufmotzen kann, aber auch die Anzahl der verschiedenen Warframes kann sich sehen lassen, den es gibt über 28 verschiedene Warframes die man spielen kann.

Warframe und Waffen haben eine maximale Stufe von 30 und werden durch das reguläre spielen, also das töten von Gegnern und erfüllen von Missionen gesteigert. Allerdings erhöht dies nur bedingt die Mächtigkeit dieser Gegenstände. Während Warframes mit steigender Stufe mehr Trefferpunkte und schützende Schildenergie erhalten so steigert die Stufe nicht die Stärke der Waffen. Dafür ist das Modifikationssystem von Warframe zuständig was auch Anwendung bei den Warframes findet. Modifkationen (kurz Mods) erhält man als Beute von Gegnern oder als Belohnung für erfolgreiche Missionen.

Mods verstärken somit unseren Warframe und unsere Waffen und können auch verschiedene Effekte nach sich ziehen. So verfügt das Spiel über ein Elementarschadens-System. Das heißt das verschiedene Gegnertypen von besonders anfällig sind gegen eine gewisse Schadensquelle und das mixen verschiedener Elemente führt zu „Sekundärelementen“. Ein Beispiel: In Warframe sind Schilde besonders anfällig gegen Kälte und erhalten dadurch extra Schaden. Kombinieren wir nun Kälte mit Elektrizitätsschaden so erhalten wir Magnetschaden, dieser macht nochmal mehr Schaden gegen diese Schilde da das Magnetfeld unserer Waffe das Schild von Gegner einfach so durchbohrt. Allerdings hat Magnetschaden keinen oder kaum Effekt gegen reguläre Panzerung. Man muss also die Kombination mit bedacht wählen.

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Quelle: Warframe.com

Wie sieht es nun mit den eigentlichen Spielinhalt aus?

In Warframe erhalten wir verschiedene Aufträge die an einen Planeten oder Mond gekoppelt sind. Es gibt dazu verschiedene Auftragsstrukturen bzw. Missionen die sogar sehr vielfältig sind:

  • Sabotage: Wir kämpfen uns durch ein Gebiet durch und müssen am Ende ein Fahrzeug oder Anlage zerstören.
  • Abfangen: Wir haben vier Sendestationen die im Gebiet verteilt sind. Wir benötigen die Kontrolle von so vielen Sendestationen wie möglich um eine Nachricht abzufangen oder zu verschlüsseln. Währenddessen strömen Gegnerhorden auf uns zu und versuchen uns die Kontrolle zu entreißen, wenn die NSC-Gegner gewinnen haben wir verloren. Es hat dabei einen Endlosmodus, am Ende jeder Nachricht erhalten wir eine Belohnung und können uns entscheiden mehr Nachrichten/Informationen aus dem Netz rauszuziehen oder wir steigen aus.
  • Ausgrabung: Wir suchen nach seltenen Artefakten und Ressourcen. In dem Gebiet lauern Gegner auf uns und wir müssen ihnen Energieeinheiten stehlen und sie der Ausgrabungsmaschine zuführen damit diese ihre Aufgabe ausführt. Nach einer gewissen Zeit, ca. 1:30 Minuten ist diese fertig und die nächste Ausgrabungsmaschine wartet auf einen. Man kann selber entscheiden wann man aufhören möchte oder weiter macht (Endlosmodus).
  • Auslöschung: Wir müssen alle Gegner in einem Gebiet töten.
  • Attentat: Am Ende jeder Auftragskette steht immer das Attentat. Dabei kämpfen wir uns durch ein Gebiet durch und erledigen einen Bossgegner. Die Bossgegner haben allesamt verschiedene Phasen, Angriffsmuster und Schwachpunkte. Gerade auf letzteres legt Warframe sehr viel Wert, da man hier ein besonderes Augenmerk drauf haben sollte wann und wo der Schwachpunkt des Gegners auftritt um überhaupt Schaden anzurichten.
  • Entführung: Eine, meiner Meinung nach, eher unpassende Bezeichnung. Es handelt sich um einen Payload-Missionstyp. Wir müssen einen seltenen Energiekern/Antrieb stehlen. Dieser bewegt sich aber nur weiter wenn einer der Spieler in der Nähe ist und die Energie von seinen Schilden abziehen kann. Wir müssen also immer in der nähe bleiben während unsere Schilde konstant Schaden nehmen und Gegner auf uns zustürmen.
  • Gefangennahme: Wir müssen eine Zielperson/VIP im Gebiet finden bevor er abhauen kann und diesen gefangen nimmt.
  • Rettung: Wir müssen in einen Gefängnistrakt eindringen und eine Geisel befreien. Lösen wir vorzeitig Alarm aus gefährden wir das Leben der Geisel.
  • Spionage: Wir dringen in einen Hochsicherheitsbereich ein um Daten zu stehlen. Lösen wir vorher Alarm in den verschiedenen Sicherheitsbereichen aus so werden die Gegner die Daten lieber löschen anstatt sie uns zu überlassen.
  • Täuschung: Wir müssen Daten zu einem Terminal bringen die ein Schiff vom Kurs ablenkt oder eine Anlage sabotiert. Der Datenkern den wir dabei mit uns tragen ist sehr schwer, verlangsamt uns und wir können nur unsere kleine Handfeuerwaffe einsetzen.
  • Verteidigung: Wir verteidigen einen Kryopod vor 5 Gegner wellen. Danach können wir weitermachen oder uns entscheiden auszusteigen (Endlosmodus).
  • Mobile Verteidigung: Lotus muss Daten manipulieren bzw. extrahieren. Zu diesem Zweck müssen wir bis zu drei Terminals eine gewisse Zeit lang vor Gegner beschützen die quer im Gebiet verteilt sind. Ist ein Mix aus Verteidigung und Täuschung.
  • Überleben: Eine geheime Tenno Operation ist nahe des Gebietes unterwegs und wir sollen für Ablenkung sorgen. Es geht darum die immer stärker werdenden Gegnermaßen zu töten bzw. zu überleben während aus der Anlage zusätzlich die Luft entzogen wird und man versucht uns zu ersticken. Sprich wir müssen auch noch das Gebiet für Sauerstoffvorräten durchsuchen. (Endlosmodus)
  • Archwing-Missionen: Im Laufe des Spiels erhält man die Möglichkeit einen Archwing zu erhalten. Das sind im Grunde große künstliche Triebwerke/Flügel die es einem erlauben frei im Weltraum zu fliegen und mit riesigen Schiffswaffen Gegner zu zermahlen. Die Archwing-Missionen unterteilen sich dann nochmal in den anderen Missions-Typen, aber das fliegen durch den Weltraum mit verschiedenen Waffentypen gibt dem ganzen Spiel nochmal einen anderen Dreh.

Man sieht anhand der Auflistung das man wirklich viel in Warframe machen kann und es ist im Grunde immer das gleiche. Man spielt gewisse Missionen auf einem Planeten, Beispielsweise der Erden, bis man die Attentats-Mission freigeschaltet hat. Wenn man den Bossgegner besiegt schaltet man das nächste Planetensystem frei. Dort macht man wieder alle Missionen bis man die Attentats-Mission freigespielt hat.

Wichtig ist zu vermerken, man muss nicht alle Missionen spielen um zur Attentats-Mission zu gelangen und auch hier gewährt uns Warframe wieder sehr viel Freiheit wie man zu dieser Mission gelangen will. Allerdings hat das erledigen ALLER Missionen einen gewissen Vorteil und zwar schalten wir für das jeweilige Planetensystem wo wir alle Missionen freigeschaltet haben spezielle Alptraum-und Alamierungsmissionen die uns seltene Ausrüstung geben können die in unregelmäßigen Abständen auftauchen.

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Quelle: Warframe.com

Neben den regulären Planetenmissionen gibt es noch Void-Missionen. Diese sind schwierigere Missionen und um an diesen teilzunehmen benötigen wir einen Schlüssel den man von den Planetenmissionen erhält. In den Void-Missionen erhält man dann Prime-Teile als Belohnung, aus denen man besonders seltene und gute Ausrüstung herstellen kann. Aber das war es noch nicht gewesen. Es gibt ein Clansystem das es einem erlaubt mit seinem Clan ein eigenes Dojo, also eine eigene Raumbasis aufzubauen und dort verschiedene seltene Warframes und Waffen zu forschen, es gibt ebenfalls ein Syndikatsystem das es uns erlaubt einem kleinen NSC-Syndikat anzuschließen, dessen Philosophie zu folgen und für diese zu kämpfen.

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Quelle: Warframe.com

Wir starten unsere Missionen immer von unserem eigenen Raumschiff aus.

Es kann dann aber passieren das wir dann in einer Mission von einem verfeindeten Syndikat angegriffen werden, allerdings lohnt sich der Beitritt in einem Syndikat da wir dadurch verschiedene nützliche Gegenstände erhalten. Auch gibt es noch tägliche Einsatzmissionen, oder auch Sorties genannt. Es handelt sich hierbei um eine Auftragskette die mit einer kleinen Geschichte aufeinander aufbaut und auch mit steigenden Aufträgen schwerer ist und vor allem Langzeitspieler bzw. Spieler im höheren Level-Bereich unterhalten soll. Man merkt also, in Warframe steckt sehr viel Spielinhalt.

Das Kampfsystem von Warframe geht sehr gut von der Hand. Neben den regulären Shooter-Aspekt haben wir auch ein sehr gut eingebautes Bewegungssystem das vom Entwickler Digital Extremes auch als „Bewegungssystem 2.0“ bezeichnet wird. Dieses erlaubt uns nicht nur sprinten oder zu springen wie in anderen Spielen, sondern mittels verschiedener Kombos und Interaktionen können wir Wände entlang laufen und durch die Luft gleiten was das Spiel sehr rasant macht und uns viele Möglichkeiten bietet.

Allerdings hat Warframe auch seine Schattenseiten: Es erklärt uns gewisse elementare Bestandteile sogut wie gar nicht. Ich erinnere mich noch als ich aus der letzten Tutorial-Mission rauskam und mir Lotus gesagt hat: Es gibt verschiedene Wege zum Erfolg, aber diesen musst du selbst finden. Und ab da an hatte ich mich etwas alleingelassen gefühlt. Man kann also sagen das Warframe eine Art Wiki-Game ist uns sich gerne auch kryptisch gibt, was auf der anderen Seite auch sehr angenehm seien kann wenn man nicht sofort alles ins Gesicht gehalten bekommt. Es empfiehlt sich also ein Blick in die deutsche Wiki.

Technisch ist das Spiel auch auf der Höhe der Zeit. Es sieht umwerfend aus und ist dennoch sehr gut optimiert. Bugs hatte ich in meinen über 200 Spielstunden extrem selten gehabt und kommen nur häufiger in Form von Gegnern vor die in der Wand hängen bleiben da durch Explosionen und verschiedene andere Effekte und Fähigkeiten der Warframes dieser gerne mal durch die Gegend geschleudert werden. Das ist meistens aber nicht schlimm da diese nach kurzer Zeit wieder rauskommen oder dennoch angreifbar sind, es passiert jetzt aber nicht so häufig das man sich daran stören würde. Das einzige was ich noch kritisieren würde ist die Karte. Die Karte ist in verschiedene Segmente unterteilt und zeigt uns unser Missionsziel an damit wir so schnell wie möglich dorthin kommen.

Nun stellt euch vor das jedes Segement so 2-3 Ein- und Ausgänge hat. Oft passiert es dann das die Zielfindung auf der Karte spinnt und zwischen den verschiedenen Höhen nicht unterscheiden kann uns wenn man dann denkt man ist dem Ziel schon sehr nahe zeigt der Pfeil in die andere Richtung. Ärgerlich, da es etwas dauert bis man sein Ziel gefunden hat, aber man gewöhnt sich daran einfach die große Übersichtskarte aufzurufen, diese zeigt es dann richtig an.

FrostPrime

Quelle: Warframe.com

Prime Warframes und Waffen sehen nicht nur schick aus, sondern bieten auch kleine Boni.

Das Geschäftsmodell von Warframe ist wirklich ein gutes Beispiel wie man Free2Play richtig angeht.

In Warframe hat man zwei bzw. drei Währungen. Einmal die Credits die für das Bauen und Kaufen von Gegenständen benötigt werden und einmal Platin. Während man Credits durch die verschiedenen Missionen schon automatisch erhält kommt Platin nur durch einen einzigen Weg ins Spiel und zwar indem man Geld gegen Platin tauscht.

Platin wird dann verwendet um im Ingame-Shop verschiedene Gegenstände einzukaufen. Man findet dort Booster, Warframes, Waffen, Farben und viele verschiedene kosmetische Gegenständen.

Allerdings gibt es noch den Spielerhandel. In Warframe gibt es relativ seltene Gegenstände, die sogenannten Primes. Primes oder auch Prime-Teile genannt, sind im Grunde bessere und schönere Varianten von Waffen und Warframes ohne dabei die Spielbalance zu gefährden, wir reden hier wirklich von kleinen Boni wie etwas mehr Trefferpunkte bei Warframes und mehr Munition und etwas mehr Schaden bei Waffen.

Dadurch möchten die Spieler natürlich Prime-Ausrüstung haben. Diese erhält man aber nur durch spezielle Missionen. Diese kann man dann durch Platin von anderen Spielern tauschen. Sprich ich habe Glück bei einer Mission und habe ein sehr seltenes Teil gefunden und kann es mit einem anderen Spieler gegen sein Platin tauschen, das ist gängige Praxis.

Selbst die sehr häufigen Prime-Teile sind etwas wert. Der Grund dafür ist das man diese bei einem Automaten zu einer dritten Währung, den Dukaten, umwandeln kann. Einmal in der Woche oder alle zwei Wochen (je nachdem) kommt dann ein spezieller Händler. Dieser hat oft sehr seltene Prime-Teile, Modifikationen und kosmetische Gegenstände dabei. Der Händler verkauft seine Waren ausschließlich für Credits und Dukaten. Dadurch kommt es oft vor das Spieler im Handelschat nach „Prime-Schrott“ fragen den sie in Münzen verwandeln können, um sich etwas seltenes beim Händler zu holen.

Somit hat auch der „Prime-Schrott“ seinen Wert und man kann fleißig Teile sammeln und verkaufen. Es gibt zwar ein tägliches Limit wie oft man mit einem Spieler handeln darf doch empfinde ich dies als recht hoch (hab mehrmals gehandelt und bin am Tag nie an die Grenze gestoßen) und je nach Account-Stufe erhöht dieser sich auch nochmal.

Somit haben auch Freeplayer die kein Geld ausgeben durch das einfache spielen des Spiels die Möglichkeit sich etwas Platin hinzuzuverdienen und etwas flexibler zu sein und es sei auch gesagt: Man kann sich fast alles erspielen was im Ingame-Shop angeboten wird. Einzige Ausnahmen bilden dabei die Farbpakete, sowie die Waffen- als auch Waffenslots.

Warframe spielt hier zum Teil das Inventarspiel, aber auch im guten Sinne. Den wie viele Warframes und Waffen wir aktiv haben dürfen hängt von der Anzahl der Slots ab. Die Slots kann man nur gegen Platin freischalten.

Nun ist es so dass man Waffen und Warframes immer bauen muss. Hat man keinen Slot frei, sei es für eine Waffe oder einen Warframe so liegen diese in der Werkbank solange fertig produziert vor bis man sie auf einen freien Slot zuweist. Zusätzlich kann man auch bestehende Waffen oder Warframes gegen Credits verkaufen um Platz für den neuen Gegenstand zu schaffen.

Dadurch hat man volle Kontrolle darüber mit was man spielen will, trotz begrenztem Platz und kann dennoch ohne Unterlass spielen (Rohstoffe, Blaupausen und Teile sammeln), weil die Werkbank keinerlei Beschränkung hat wie viele Gegenstände fertig produziert in der „Warteschlange“ hängen dürfen. Man halt nur irgendwann mal den drang etwas Platin zu sammeln um mehr Slots für seine tollen Gegenstände zu haben um sie benutzen zu können.

Obendrein sind die Slots auch noch Spot-Billig. Ein Waffenslot kostet 6 Platin und ein Warframe-Slot kostet 20 Platin. Für 9 Euro erhalten wir 170 Platin (knapp 19 Platin pro Euro) und für rund 18 Euro erhalten wir 370 Platin (20,5 Platin pro Euro).

Sprich ein Warframe-Slot kostet ca. 1 Euro und ein Waffenslot ca. 30 Cent und ich hab während des Spielens als tägliche Belohnung oft einen Coupon bekommen um 50% oder sogar 75% weniger für das Platin zu zahlen. Sprich man kann den Euro Preis nochmal halbieren oder sogar vierteln. Damit wird aus dem Euro pro Warframe-Slot 25 Cent und für den Waffenslot sogar nur 8 Cent.

Es ist ein wirklich faires System das einem viel Freiheiten bietet.

 

Das Fazit

Ampel-gruenIn Warframe kommt man auf seine Kosten. Es bietet sehr viele Spieleinhalte und weiß zu Unterhalten und geht mit seinem Geschäftsmodell genau den richtigen Weg. Anstelle den Fortschritt seiner Spieler zu blockieren oder sich in den Weg zu stellen und zu sagen: So ab hier gehts nicht weiter, Zahlen bitte. Geht es mit dem Spieler zusammen. Zeigt mir zwar auf das es mit der Ausgabe von Geld noch schneller geht, aber ohne mich zu drängen oder konstant zu zwingen Geld auszugeben (ungleich Neverwinter das genau das Gegenteil macht).

Anscheinend wird in Warframe der Großteil des Geldes durch Modegegenstände gemacht, weswegen es auch den Spitznamen Fashionframe hat und das zurecht da das Spiel ästethisch sehr schön anzusehen ist.

Daher erhält Warframe 8 von 10 Sternen und eine grüne Free2Play-Ampel.

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